Grundlagen

Die Europäische Union fördert den Verkauf von Milch an Schulen mit einem eigenen Programm, dem sog. Schulprogramm. In jedem EU-Land können entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt werden. Diese werden als Beihilfe an die Länder weitergeleitet. In Deutschland wird das Schulprogramm durch das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) und die einzelnen Landesbehörden abgerechnet. Die rechtlichen Grundlagen des Schulprogramms sind die Verordnungen (EU) NR. 2016/791 und Nr. 2017/40 der Europäischen Kommission. 

Die Verordnungen finden sich hier als pdf-Dateien zum Download:

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Beihilfeberechtigt sind:

  • Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten,
  • Schüler an Grundschulen,
  • Schüler an weiterführenden Schulen (Schulen der Sekundarstufe 1 und 2, Berufsschulen, berufsbildende Schulen, Fachschulen bis zur Fachhochschulreife),
  • Kinder in Förderschulen.

Gefördert werden:

  • Trinkmilch mit Fettgehalten von 1,5 % bis zum natürlichen Fettgehalt in der Mehrwegflasche, als Einwegverpackung oder lose;
  • laktosefreie Trinkmilch mit Fettgehalten von 1,5 % bis zum natürlichen Fettgehalt in der Mehrwegflasche, als Einwegverpackung oder lose;
  • Getränke auf Milchbasis mit Kakao, Fruchtsaft, natürlich aromatisiert oder nicht aromatisiert mit maximal 7 % Zuckerzusatz in der Mehrwegflasche, als Einwegverpackung oder lose;
  • fermentierte Milcherzeugnisse mit oder ohne Fruchtsaft, natürlich aromatisiert oder nicht aromatisiert mit maximal 7 % Zuckerzusatz in der Mehrwegflasche, oder Einwegverpackung.

Die geförderten Erzeugnisse dürfen nicht zur Zubereitung von Mahlzeiten verwendet werden.

In NRW werden nur Milch und Kakao mit einem Fettgehalt von 1,5 %, 3,5 % Fett sowie bis zum natürlichen Fettgehalt und Vollmilchjoghurt gefördert.

Die Produktliste finden Sie hier undefined

Informationen zum speziellen Schulmilchförderungsprogramm in NRW finden sich unter: Schulmilchförderung in NRW