Grundlagen

Die Europäische Union fördert den Verkauf von Milch an Schulen mit einem eigenen Programm. In jedem EU-Land können entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt werden. Diese werden als sogenannte Schulmilchbeihilfe an die Länder weitergeleitet. In Deutschland wird das Schulmilchprogramm durch das BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und die einzelnen Landesbehörden abgerechnet. Die rechtliche Grundlagen des Schulmilchprogramms ist die Verordnung (EG) NR. 966/2009 der Europäischen Kommission. 

Die Verordnung findet sich hier als pdf-Datei zum Download. undefined

Beihilfeberechtigt sind:

  • Kinder in Kindergärten, Kindertagesstätten oder Kinderwohnheimen,
  • Schüler an Grundschulen,
  • Schüler an weiterführenden Schulen (Schulen der Sekundarstufe 1 und 2, Berufsschulen, berufsbildende Schulen, Fachschulen bis zur Fachhochschulreife),
  • Kinder in Behinderteneinrichtungen,
  • Schüler in Landschulheimen.

Gefördert werden:

  • Vollmilch mit einem Fettgehalt von 3,5 %, in der Mehrwegflasche, als Einwegverpackung oder lose;
  • teilentrahmte Milch mit einem Fettgehalt von 1,5 %, in der Mehrwegflasche, als Einwegverpackung oder lose;
  • Milchmischgetränke aus Vollmilch oder teilentrahmter Milch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen (Vanille, Erdbeere, Kakao, etc.), in der Mehrwegflasche, als Einwegverpackung oder lose;
  • Naturjogurt mit einem Fettgehalt von 1,5 und 3,5 %, in der Mehrwegflasche, oder Einwegverpackung.

Die geförderten Erzeugnisse dürfen außer in Kindergärten nicht zur Zubereitung von Mahlzeiten verwendet werden. Das Einrühren von Getränkepulvern ist erlaubt.

Informationen zum speziellen Schulmilchförderungsprogramm in NRW finden sich unter: Schulmilchförderung in NRW

Warum Schulmilch?

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www.schulmilch.nrw.de

Die Internetseite des Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW mit Informationen zur Schulmilch