Ergebnisse

Der Bericht wurde vom Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik in Braunschweig sowie vom Max Rubner-Institut, Institut für Ernährungsverhalten in Karlsruhe verfasst.

Die Empfehlungen zur Ausgestaltung des EU-Schulmilchprogramms in Deutschland sind hier zusammengefasst wiedergegeben:

1. Es sollte Anpassungen innerhalb des bestehenden deutschen Systems geben wie z. B. einheitliche Regelungen auf Bundesebene.

2. Die Empfehlungen hinsichtlich der Schulmilchprodukte befürworten ein Angebot eines breiten Sortiments und eine Erweiterung der Porduktpalette.

3. Zur Organisation des Schulmilchgeschäfts werden Empfehlungen zur Vereinfachung des Bezahlvorgangs, eine höhere Flexibilität bei der Bestellung und eine Verteilung der Organisation auf mehrere Pesonengruppen gegeben.

4. Empfehlungen zum/zur:
    - Ausbau schulspezifischer Vermarktungsstrategien
    - Entwicklung von Programmen für spezifische Gruppen
    - Bereitstellung von Informationsmaterial für Schulen und Eltern
    - Akquise neuer Schulen sowie
    - Ausbau der Funktionen der Vernetzungsstellen zur Schulverpflegung


Zusätzlich gibt es Empfehlungen zur Veränderung des bestehenden EU-Systems wie Änderungen in der Verordung mit beispielsweise Abschaffung des Verkochungsverbots, Änderung der Beihilfe und der Abgabe von Schulmilch an Lehrer.